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Bony k2017/053

Geb.: ca. 2009
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 1,3 kg
Merkmale: Stehohr, schwarz
Haltung: derzeit Innenhaltung
Besonderheiten: leicht schiefer Kopf - vermutlich durch alten Schlaganfall, beginnende Erblindung


Meine Partnerin ist verstorben und ich wurde beim Verein abgegeben. Über mein altes Leben weiß man nicht viel, außer dass wir beide zu zweit in einem Käfig lebten. Ich wurde sogleich dem Tierarzt vorgestellt und meine Ohren, die total verlegt waren, wurden gesäubert und Ohrentropfen verabreicht. Leider ist jedoch die Kopfschiefhaltung nicht besser geworden, auch sind keine typischen EC-Anzeichen sichtbar. Meine Kopfschiefhaltung, ein kleineres Auge und mein "ausgemergeltes" Aussehen lassen einen Schlaganfall vermuten. Leider stellte die Tierärztin auch eine beginnende Erblindung (die Augen werden trüber) fest und ertastete auch ein paar Knoten im unteren Bauchraum. Da ich nicht kastriert bin werden eher Gebärmuttertumore/-zysten vermutet, als Wucherungen am Darm, was die schlimmere Diagnose wäre. Die Gebärmutterveränderungen könnten mit einer Operation behoben werden, jedoch ist in meinem derzeitigen Zustand nicht an eine Kastration zu denken. Jetzt muss ich erst mal zunehmen und werde auf gesunde Ernährung und etwas Bewegung umgestellt. Anfangs machten mir sogar größere Gehege Angst, weil ich wohl meist nur einen Käfig kannte und ich war nicht aus dem Häuschen zu bekommen. So bekam ich mal ein nettes kleines Gehege mit Teppichen und ein paar Holztunnel zum Eingewöhnen. Nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten, hopple ich inzwischen schon ein bisschen auf den weichen Decken herum und kann auch schon alleine in die Unterschale und wieder raus hüpfen. Wann und ob ich überhaupt vermittelt werden kann, wird sich zeigen. Jetzt bin ich mal unendlich dankbar hier gelandet zu sein und mein Pflegepersonal ist schon intensiv mit der Suche nach einem passenden Freund oder einer Gruppe betraut, wo ich zwischenzeitlich noch dazu schlüpfen kann. (Mai 2017)

Mein Gesundheitszustand ist relativ wackelig und es wurde daher von einer Kastration abgesehen. Ich bin nach wie vor ein eher mageres, etwas schiefes kleines Hasi, aber ich erfreue mich in der Zwischenzeit an meinem Gehege und Platz zum vorsichtig Herumlaufen. Beim Futtern lange ich schon etwas mehr zu und habe nun auch mit Antaios einen Lebenspartner an meine Seite bekommen, der mir Mut und Kraft gibt. Wir 2 Handicaps ergänzen uns sehr gut und ich bin dankbar meinen Lebensabend bei meiner Pflegestelle gemeinsam mit einem Kuschelfreund verbringen zu können. (Juni 2017)

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